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Montag, 31. Oktober 2011

Wie funktioniert Neurofeedback?



Das menschliche Gehirn besteht aus Milliarden von verknüpften Neuronen. Jede Interaktion zwischen Neuronen erzeugt eine geringe elektrische Entladung. Mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) werden die elektrischen Signale erfasst, die von den Neuronen erzeugt wird. Wenn ein Neuron ein elektrisches Signal sendet, sagt man, dass es „feuert“. Einzeln sind diese Entladungen außerhalb des Schädels unmöglich zu messen.


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Beim Neurofeedbacks werden die elektrischen Gehirnaktivität gemessen
Die Aktivität der Nervenzellen wird erfasst, umgerechnet und als die "Geschwindigkeit" angezeigt, mit der die Nervenzellen innerhalb funktioneller Einheiten kommunizieren ("Geschwindigkeit" = Frequenz mit der Einheit Hertz (Hz) =1/s).
Die so ermittelte Frequenzverteilung ist vom Aufmerksamkeits- bzw. Bewusstseinszustand (zum Beispiel wach, schlafend, aufmerksam, entspannt, gestresst) abhängig. Sie kann zu diagnostischen und Trainingszwecken u.a. Auch bei ADHS sowie zu spielerischen Experimenten genutzt werden.
Höheres Denken ist im vorderen Bereich des Gehirns angesiedelt
Neurowissenschaftler haben nun feststellen können, in welchen Regionen des Gehirns spezifische Aktionen auftreten. Zum Beispiel entsteht die motorische Kontrolle der Gliedmaßen im oberen Bereich des Gehirns. Visuelle Wahrnehmung wird im hinteren Bereich des Gehirns verarbeitet. Im vorderen Bereich des Gehirns ist das höhere Denken angesiedelt. Emotionen, Gemütszustände, Aufmerksamkeit usw. sind alle in diesem Gebiet dominant. Deshalb liegt der Hauptsensor des bei guten Neurofeedbacksystemen auf der Stirn. Sie basieren meist auf dem Einsatz eines Trockensensors und erfordern nicht das Auftragen eines leitenden Gels am Kopf. Die neusten neurofeedback-Headsets sind  wesentlich benutzerfreundlicher als bisherige EEG-Systeme, Sie erreichen im Durchschnitt 96% der Genauigkeit von medizinischen EEGs.

Das Gehirn lernt erwünschte mentale Zustände herzustellen
Neuronen tendieren dazu neue Verbindungen zwischen sich zu schaffen und alte zu durchtrennen. Dies tun sie beruhend auf ihren bisherigen Interaktionen.
Einfach gesagt: Menschen lernen Dinge zu assoziieren. Neuronen verbinden sich wenn sie gemeinsam „feuern“. Wenn sie getrennt voneinander feuern, vernetzen sie sich auch nicht. Wenn Sie mit neusten NF Systemen trainieren, bestimmte Gehirnwellen bzw. bestimmte Frequenzen zu produzieren, wird die bewusste Herstellung des gewünschten mentalen Zustandes (z.B. Konzentration) immer einfacher. Das kommt daher, dass die Neuronen, die daran beteiligt sind, die Vorstellung eines bestimmten mentalen Zustands zu kreieren, ebenso aktiv sind, wie die Neuronen die den mentalen Zustand selbst hervorrufen. Dies stärkt die Verbindungen zwischen den Neuronen-Gruppen und macht es leichter, die Hervorrufung eines mentalen Zustandes bewusst zu steuern.

Die neusten NF-Systeme stellen Gehirnwellen grafisch dar
Sie präsentieren die Gehirnaktivität des Nutzers auf einem Bildschirm. Je nach Aufgabenstellung kann dann die dargestellte Aktivität gesteigert oder vermindert werden. Die Aufgabe kann durch zusätzliche Feedbacks in ihrer Wirkung verstärkt werden.  Beispielsweise läuft eine Musik, eine Computeranimation oder ein Trickfilm nur weiter, wenn ein bestimmter Schwellenwert über- oder unterschritten wird. So wird das Gehirn/Bewusstsein belohnt, wenn es vorteilhaftere EEG-Wellen generiert.
Gehirnwellen zeichnen sich durch unterschiedliche Amplituden und Frequenzen aus.
Befindet sich eine Person im Tiefschlaf, arbeitet der überwiegende Teil der Nervenzellen sehr langsam - ca. 0.5 – 4  Mal pro Sekunde – im Delta-Frequenzband. Eine Gehirnaktivität zwischen 8 und 12 Hertz entspricht ruhiger Entspannung.  Je aktiver Sie Geschehnisse aus der Umwelt aufnehmen und aufmerksam sind, desto mehr arbeiten die Nervenzellen im Beta-Frequenzband. Gehirnwellen zwischen 13 und 30 Hertz werden mit Konzentration in Verbindung gebracht. Ist die Aufmerksamkeit gestört, kommt es zu ungünstigen Verschiebungen in der Aktivität der Nervenzellen.

Daraus ergibt sich das Ziel des Neurofeedback Trainings: Es wird trainiert, möglichst stabil eine optimale Mischung aus bestimmten Frequenzanteilen zu erreichen um bestimmte mentale Zustände gezielt zu erreichen.

Dienstag, 6. September 2011

Können Neurofeedbacktherapien ADHS Symptome lindern ?


Durch Neurofeedback kann man lernen seine Gedanken zu lenken und bestimmte Denkmuster auszuschalten oder zu trainieren. Das NF Training unterstützt ADHS Kinder Konzentrations- schwächen zu überwinden und hilft sich zu entspannen. 


Sie sind unruhig, können sich schlecht konzentrieren, stören den Schulunterricht. Dies führt auch heute noch viele Eltern und Lehrer an ihre Grenzen. Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, wird immer häufiger diagnostiziert. Medikamente wie Ritalin können die Symptome lindern, lösen jedoch nicht das Problem. Neu können Eltern aktiv unterstützen, um ihren Kindern bei ADHS zu helfen.  Mit der Software Home of Attention wurde speziell für das MindWave ein PC-Programm entwickelt, welches  Ihnen auf Grundlage der wissenschaftlichen Methoden des Neurofeedback erlaubt, gezielt Ihre Aufmerksamkeit und Entspannungsfähigkeit zu trainieren.

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Auch in der Schweiz Klassenzimmern grassiert das Zappelphilipp-Syndrom: Unter dem Namen ADHS scheint es sich immer stärker auszubreiten. Allein in den letzten Jahren stieg die Zahl der Kinder mit ADHS-Diagnosen um 50 Prozent. Es ist jedoch nicht jede Konzentrationsschwäche  gleich als Hinweis für ADHS zu werten. Jedermann ist sich bewusst das einige Kinder von Natur aus einfach lebhafter sind als andere. Eltern sollten allerdings aktiv  werden, wenn Auffälligkeiten in der Schule auftreten welche das Familienleben beeinträchtigen, und dazu noch länger als sechs Monate andauern.” Typische Merkmale sind impulsives Verhalten, Unaufmerksamkeit und Überaktivität. Zudem können die Kinder  nicht still sitzen und sind nur schwer in der Lage, den Erklärungen des Lehrers zu folgen. Zudem schaffen Sie es selten eine Aufgabe zu Ende zu bringen.

Sind Medikamente immer sinnvoll?
Auch heute noch ist es schwer ADHS  festzustellen und wird zudem meist etwas voreilig diagnostiziert. Wichtig ist hier dass sich die Eltern an einen spezialisierten Arzt wenden, am besten einen Kinder- und Jugendpsychiater. Sehr wichtig für den Verlauf von ADHS ist die richtige Therapie. Bei  sehr starken Symptomen lässt sich zwar ein Behandlung mit Medikamenten kaum verhindern. Doch diese Medikamente (z.B Ritalin) können starke Nebenwirkungen wie etwa Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Übelkeit und sogar Angstzustände auslösen. Aus diesen Gründen sollte der Einsatz von Medikamenten sorgfältig gut überlegt werden.  Denn nicht jedes  Kind mit ADHS braucht Medikamente. Liebevolle Zuwendung und gute Schulen wirken auf ruhelose Kindergemüter nachhaltiger. Verstärkende Wirkungen bei ADHS erzielt man mit Über- oder Unterforderung, Stress und ein ungeregelten Familienalltag.

Wie können Erwachsene die Kinder unterstützen
Was können Eltern und Lehrer nebst Medikamente noch tun. Das Klassenzimmer sollte funktional eingerichtet sein und für Kinder mit ADHS sollten Plätze in der ersten Reihe für weniger Ablenkung sorgen. Teilweise während des Unterrichts sicherlich jedoch in den Pausen sollten sich  die Kinder richtig austoben können, um ihren Bewegungsdrang auszuleben.
 Zudem sind transparente Regeln und feste Strukturen unerlässlich. Aber auch die Eltern müssen durch klare Ansagen ihr Kind dabei unterstützen, besser mit seiner Umwelt zurechtzukommen. Vor allem aber sollte viel aber nur echtes Lob ausgesprochen werden, um das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken. Sehr gut tut auch den Kindern mit ADHS, Verantwortung zu übernehmen, selbst wenn sie den Aufgaben nicht sofort gerecht werden. Es ist Wichtig  die Geduld zu bewahren. Nicht alles  muss  vom ersten Tag an klappen. Zudem brauchen alle Kinder mit ADHS etwas mehr Zeit, um sich an neue Regeln zu gewöhnen.

Neurofeedback als Ergänzungstherapie         
Zum Verstehen wie Neurofeedback wirkt, benötigt  man folgende Informationen: Das menschliche Gehirn besteht aus einem riesigen Netzwerk von Neuronen. Jedes Neuron überträgt Informationen durch elektrochemische Aktivität, welche wiederrum winzige elektrische Felder erzeugt. Wenn hunderttausende Neuronen gleichzeitig „feuern“, sind die daraus resultierenden elektrischen Felder groß genug, um auch außerhalb des Schädels gemessen werden zu können. Dieses Messverfahren wird Elektroenzephalographie (EEG) genannt. Da verschiedene Verhaltenszustände durch unterschiedliche Muster neuraler Aktivität charakterisiert werden, können Sie auch durch unterschiedliche Muster im EEG Signal identifiziert werden. Indem diese charakteristischen Gehirnwellen gemessen werden, sind die Geräte  in der Lage, auf den Verhaltenszustand des Nutzers rückzuschließen. Mit dieser Anwendung ist es erstmals möglich auch als Eltern ein Neurofeedbacktraining mit den Kindern zu gestalten. Dies zu eine preislich sehr attraktiven Angebot.

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Montag, 20. Juni 2011

Neurofeedback für Zuhause

Was ist Neurofeedback
Neurofeedback bietet die Fähigkeit durch Lernprozesse im Gehirn sein Verhalten zu verändern. Erst seit kurzem ist bekannt, dass mit Neurofeedback Lernprozesse positiv beeinflusst werden können. Dies bildet die Grundlage eines Neurofeedbacktrainings und ist besonders für Kinder mit ADHS zu empfehlen. Beim Neurofeedback-Training sitzt das Kind vor einem Computerbildschirm. Seine Gehirnströme werden über das Mindwave-Headset abgeleitet und steuern ein Computer-Programm.  Je nach Konzentrationsgrad kann das Kind  mit seiner Gedankenkraft in einem Computerspiel einer Ameise beim arbeiten helfen. Mit diesem neuen computergestützten Verfahren entwickeln Kinder mit ADHS selber Strategien, um sich besser zu konzentrieren und ihr Verhalten zu steuern.   Das absolut neue am Mindwave Headset ist das unschlagbare Preisleistungsverhältnis.
Damit ist es erstmals auch Eltern möglich ihre Kinder in den Genuss von  Neurofeedback kommen zu lassen. Es ist wichtig, dass die Kinder beim Neurofeedback aktiv mitarbeiten und ihre Eltern sie beim Transfer der erlernten Selbstregulations-Strategien in den Alltag unterstützen.

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Wie funktioniert Neurofeedback
Das Gehirn eines Menschen besteht aus Milliarden von verknüpften rieskorngrossen Neuronen. Wenn Neuronen interagieren, bilden sich Muster in Form von Gedanken, wie emotionalen Zuständen oder wie Aufmerksamkeit. Ein normaler Mensch hat ca. 70.000 Gedanken pro Tag. Jede Interaktion zwischen Neuronen schafft eine kleine elektrische Entladung, die vom EEG (Elektroenzephalogramm) erfasst wird. Einzeln genommen, sind diese Ladungen außerhalb des Schädels unmöglich zu messen. Ein dominanter Gemütszustand besteht hingegen aus einer kollektiven Neuronenaktivität die von hunderttausenden übereinstimmenden Entladungen geschaffen wird. Und diese Gehirnwellen sind messbar.  Nach einem Jahrhundert des Experimentieren, haben Neurowissenschaftler feststellen können, in welchen Regionen des Gehirns spezifische Aktionen auftreten. Motorische Kontrolle der Gliedmaßen beispielsweise entsteht im oberen Bereich des Gehirns. Visuelle Wahrnehmung hingegen wird im hinteren Bereich des Gehirns verarbeitet. Aus evolutionärer Sicht sind diese grundlegenden Funktionen bei den meisten Tieren vorhanden. Die Entwicklung des Menschen zu intelligenteren Kreaturen führte zu einem Anwachsen des prefrontalen Cortexes im vorderen Bereich des Gehirns, wo höheres Denken angesiedelt ist. Emotionen, Gemütszustände, Konzentration usw. sind allesamt dominant in diesem Gebiet. Das ist der Hauptgrund dafür, dass der Hauptsensor von des Mindwave auf einer Position namens FP1 ruht.  Unterschiedliche Zustände des Gehirns sind das Ergebnis von unterschiedlichen Mustern neuraler Interaktion. Diese Muster führen zu Wellen, die sich durch unterschiedliche Amplituden und Frequenzen auszeichnen. Gehirnwellen zwischen 12 und 30 Hertz – Betawellen – werden beispielsweise mit Konzentration in Verbindung gebracht, während Wellen zwischen 8 und 112 Hertz ruhiger Entspannung entsprechen. Bei ADHS Kindern ist es wichtig diese beiden Zustände zu trainieren.


Neurofeedback neuste Technologie 
Das MindWave Headset ist das erste Produkt für den Endverbrauchermarkt. Als EEG-Schlüsseltechnologie benutzt es hochsensible Biosensoren welche durch den Einsatz in Produkten wie das Mattel Mindflex, der Star Wars Force Trainer in einen auch für Endkunden bezahlbaren Rahmen sind.  Das spezielle an Mindwave besteht darin, dass es Gehirnwellenimpulse an der Stirn, an einer Position misst, die die Neurowissenschaftler mit medizinischer Präzision FP1 nennen. Die Verbindung mit einem PC erfolgt per drahtlosem USB-Plug-In. Zurzeit gibt es über ein Dutzend Anwendungen. Das MindWave-Bundle beinhaltet 10 Anwendungen und jede dieser Anwendungen integriert EEGs auf besondere Art und Weise. SpeedMath kontrolliert zum Beispiel die Aufmerksamkeit eines Schülers beim Lösen einfacher Rechenaufgaben. Das Mindset ermöglicht es erstmals Eltern zu Hause ein Neurofeedbacktrainig durchzuführen. Sie benötigen einen PC oder Notebook und schon kann es losgehen.


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Montag, 23. Mai 2011

Ritalin nur im Notfall

Was ist Ritalin?
Ritalin ist das bekannteste Medikament mit dem Wirkstoff Methylphenidat und hat eine stimulierende Wirkung. Er gehört zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen, die derzeit hauptsächlich bei ADHS eingesetzt werden. Methylphenidat unterliegt betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften: In Deutschland ist es als verkehrs- und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel eingestuft und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht.

Wieso bekommen immer mehr Kinder Ritalin verschrieben?
Fragt man bei betroffenen Eltern von Kindern mit ADHS genauer nach, geht es um Konzentrationsprobleme oder Sozialverhalten während des Kindergartens oder der Schule. In der Schule fällt das Verhalten von ADHS Kindern häufiger auf als in der Familie. Dies liegt sicherlich auch daran, dass in der Schule eine höhere Anpassungsleistung erbracht werden muss und das einzelne Individuum(ADHS-Kind) nicht in dem dafür nötigen Mass aufgefangen werden kann. Aus der Politik ist auch keine Hilfe zu erwarten, es wird immer mehr Leistung gefordert (Pisatudien).  Die Forderungen sind frühere Einschulung und mehr Ausbildung schon im Kindergarten.  Bereits in der ersten Klasse erzählen Schüler von der Notwendigkeit Matura bzw. Abitur Abschluss zu benötigen, um einen guten Beruf erlernen zu können. Dieser Leistungsdruck führt Eltern häufig dazu ihren Kindern Ritalin verabreichen zu lassen.

Was bewirken Medikamente wie Ritalin?
Die Schulmedizin sieht die Ursachen des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) in einem genetischen Schaden und einer Stoffwechselstörung des Vorderhirns. Da das Dopamin freisetzende Molekül Methylphenidat ADHS  lindert, wird daraus geschlossen, dass unkonzentrierte und hyperaktive Kinder zu wenig von diesem Botenstoff selber produzieren können. Deshalb werden meist Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat verabreicht. Diese Medikamente werden unter den Handelsbezeichnungen Ritalin oder Concerta in Tablettenform abgegeben. Sie führen zu einer kurzzeitig erhöhten Leistungsfähigkeit und fördern die Aufmerksamkeit und Konzentration. Diese Eigenschaften machen sich nicht nur subjektiv bemerkbar, sondern sind auch objektiv messbar. Methylphenidat hat eine schwächere psychostimulierende Wirkung als andere Amphetamine, mit denen es verwandt ist. Bei den meisten Kindern mit ADHS treten nach der Einnahme von Medikamenten mit Methylphenidat die angestrebten Veränderungen im Verhalten ein. Doch nicht jedes lebhafte oder auffällige Kind hat ADHS und sollte Medikamente bekommen. Es ist äusserste Vorsicht geboten ein Medikament wie Ritalin einzusetzen. Denn die Langzeitfolgen von ADHS Medikamenten sind noch lange nicht erforscht und die Nebenwirkungen sind umstritten. Die Häufigsten Nebenwirkungen sind erhöhter Blutdruck, Appetitmangel, Wachstumsstörungen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Depressionen. Zudem zeigen erste Studien, dass ADHS-Medikament Auswirkungen auf das Wachstum der Kinder haben können. In der Schweiz sollen Schätzungen zufolge rund sechs Prozent aller Kinder Methylphenidate schlucken.

Ganzheitliche Sichtweise bei ADHS gefordert
Aus meiner Sicht sollte man Wegkommen von der einseitigen neurologischen Sichtweise, bei der nur die Symptome unterdrückt werden. Ich plädiere für eine ganzheitliche Betrachtungsweise bei der Behandlung von ADHS. Dies als Alternativen zu Langzeitmedikation mit Produkten wie Ritalin. Der meist unterschätzte Faktor scheint mir der Einbezug einer gesunden Ernährung zu sein.  Ausserdem ist wichtig, dass ausreichend Bewegung vorhanden ist und eine Familiensituation besteht, welche die  Grundlage für eine geordnete Struktur bilden.  Denn Kinder mit ADHS brauchen in der heutigen Konsumgesellschaft eine bessere Begleitung und Förderung ihrer Eltern, welche Ihnen vernünftige Grenzen setzen können. Auf keinen Fall hilft Ihnen eine forcierte Integration mit Hilfe eines Medikaments. Alternative Therapien wie das Neurofeedback werden sowohl in der Schweiz wie auch im europäischen Raum mangels besserer Kenntnis oft gerne als völlig ungeeignet hingestellt. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass die Neurofeedback  nicht nur eine Ergänzung sondern auch eine Alternative zur schulmedizinischen Behandlung mit Methylphenidat ist. Wichtig erscheint mir auch, dass in Grenzsituationen wenn ausgesprochen grosse Probleme im Sozialverhalten innerhalb der Familie und Schule auftreten, eine Behandlung mit Methylphenidat phasenweise sinnvoll ist. Dies wiederum um die Symptome zu mildern und den Ansatz für alternative Methoden wie Neurofeedback zu ermöglichen. Ein guter Ansatz erscheint mir zuerst mit Neurofeedback zu beginnen und wenn keine Fortschritte erzielt werden kann immer noch ein Methylphenidat eingesetzt werden. Mittlerweile befürworten auch Schulmediziner alternative Konzepte. Der Grund liegt darin, dass nur alternativ Therapien wie Neurofeedback auf die Kernsymptome des ADHS wirken.


Donnerstag, 14. April 2011

Infos zum Hirntraining

Beim Menschen können die Hirnwellen sehr gut gemessen werden und man kann aufzeigen in welchem Zustand wir uns befinden (Konzentration, Erholung). Diese Zustände, verschiedene Aktivitätsmuster der Hirnzellen unseres Gehirns bestimmen unser Wohlbefinden und unsere Konzentration.
Mit dem was wir erleben, verändert sich auch der Zustand in unserem Gehirn. In Stresssituationen oder bei Angst,  aktivieren wir andere Hirnwellen als wenn wir uns entspannen. Zudem sind die Hirnzellen von Erwachsenen zu Kindern sehr unterschiedlich. Bei Kindern ist die Ablenkungsgefahr viel grösser und Sie können sich schlechter auf einen Lerninhalt konzentrieren.

Durch das Neurofeedback-Training  verbessert sich die Fähigkeit zur Selbstkontrolle durch die Rückmeldung der Hirnaktivität. Speziell bei Kindern erhöht sich die Überzeugung die Symptomatik aktiv beeinflussen und verändern zu können. Durch die Wahrnehmung sonst automatisch ablaufender Vorgänge unseres Hirns können wir durch Training mit Neurofeedback lernen, diese Vorgänge selbstbestimmt zu steuern und zu verändern.  Die Kinder können sich die Zustände während des Trainings verinnerlichen und Sie entsprechend während der stressigen Schulsituationen abrufen.
Neurofeedback sollte in jedem Fall durch weitere therapeutische Massnahmen ergänzt und unterstützt werden. Zum Beispiel (bei Kindern): Lerntherapie, Ergotherapie, Logopädie u

Erste Erfahrungen mit Training der Hirnwellen

Gerne nutze ich die Gelegenheit zu einem Feedback zu den Erfahrungen mit Neurofeedbacksitzungen (mein Sohn Rolf 8 Jahre alt).  Auslöser war eine mehrmonatige Extrembelastung in der Schule, der aber bereits eine langjährige Phase von Stress in der Vorschulzeit,  1. Klasse und in der Familie vorausgegangen war.  Zudem hatten sich mit der Zeit  sowohl in der Schule als auch Zuhause Verhaltens- und Reaktionsmuster eingespielt, welche die Belastung enorm verstärkten.

Bei der ersten Neurofeedback Probesitzung verblüffte mich das Interesse von Rolf, das in den Details weit über das hinausging, was man als Interessiert-Betroffener gemeinhin kennt – und anlässlich einer solchen Situation auch erwarten würde. Das Training selber  hat Rolf als sehr angenehm empfunden; nicht nur wegen des Kinderfilmes welcher abgespielt wurde, sondern auch weil das Training so unkompliziert ausgelegt wurde.
Am meisten beeindruckt hat mich aber, wie scheinbar unspektakulär und gleichzeitig effizient das Training wirkte:  Schon nach 2 Monaten konnte Rolf das Trainierte in der Schule umsetzen.  Er teilte der Lehrerin mit: Immer wenn ich in Stresssituationen komme, erinnere ich mich an das Neurofeedback  und kann dadurch mich besser konzentrieren. Damit nimmt der empfundene Stress stetig ab und die Panikgefühle angesichts des Prüfungsdrucks  weichen einer durchaus verantwortlichen Gelassenheit. Rolf nimmt sich während der Prüfung auch mal eine Pause heraus, ohne das frühere schlechte Gewissen – und mit der Erfahrung, dass er den Rückstand dank einer irgendwie höheren Effizienz eigentlich relativ locker wieder wettmachen kann. Das Lebensgefühl von Rolf, seiner Lehrerin und nicht zuletzt auch jenes in unserer Familie hat sich stark verbessert, und ich bin dankbar dafür.  Ich habe das Neurofeedback schon mehrere Male empfohlen und werde dies auch gerne weiterhin tun.  Zudem habe ich aufgrund der Erfahrung ein Neurofeedbacksystem für zuhause gesucht. An der letzten CeBIT Habe ich ein sehr interessantes Produkt gefunden.
Nähere Informationen werde ich in meinem nächsten Blog veröffentlichen.